#25 Familienunternehmen in 3. Generation - Michaela Hauser (Pension Baarblick)

Shownotes

Michaela ist Unternehmerin im Familienbetrieb, Dreifach-Mama, Ehefrau, engagiert sich im Ehrenamt, gibt nebenher noch Zumba-Kurse und spielt Tennis. Die Pension Baarblick in Hubertshofen führt sie alleine - auch wenn ihre ganze Familie sie immer unterstützt. Eine wahnsinnige Power-Frau, die mich vor allem durch eins inspiriert hat: ihre Leichtigkeit.

Ihre strenge Erziehung in der Kindheit und der Leistungssport haben sie Disziplin gelehrt, die sie weit gebracht hat und die sie auch heute an ihre Kinder weitergibt. Und dennoch spürt man weder Verbissenheit, noch Härte - sondern jede Menge Freude und Leidenschaft.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Anhören. Eure Madlena

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Ihr habt Fragen, wärt gerne selbst mal Gast oder habt Lust auf ein gemeinsames Projekt? Dann freue ich mich auf eure E-Mail an: hey@madmt.de

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Host, Redaktion und Postproduktion: Madlena Tesic Impressum: https://madmt.de/impressum/

Transkript anzeigen

00:00:00: Nach einem halben Jahr habe ich aber dann gemerkt, so geht es nicht weiter.

00:00:05: Ich glaube das hätte uns zudem gemacht was wir heute sehen.

00:00:08: also ist ein Familienkonstrukt bei uns dass es sehr selte wahrscheinlich gibt und wenn man aus dem Kopf hat dann

00:00:15: muss man's durchziehen.

00:00:19: Herzlich Willkommen Bei Madly Inspired Dem Podcast für Menschen mit Vision.

00:00:24: Hier sprechen wir über den Weg zum Erfolg, über persönliches Wachstum und alles was passiert wenn uns erlauben groß zu denken.

00:00:35: Hallo und schön dass ihr wieder eingeschaltet habt.

00:00:38: mein heutiger Gast ist Michaela Hauser.

00:00:40: Michaela hat das Familienunternehmen ihrer Eltern übernommen und führt die Pension Barblick nun in der dritten Generation.

00:00:48: Ihr werdet ganz schnell merken, was Michaela eigentlich alles leistet.

00:00:52: Was sie da auf die Beine stellt mit welcher Leidenschafts hier rangeht und was nicht besonders inspiriert hat, mit welchen Leichtigkeit sie das alles macht!

00:01:01: Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Interview!

00:01:03: Dann hallo liebe Michaela.

00:01:05: schön dass du heute mein Gast bist und schön dass wir heute hier in eure Pension sind.

00:01:10: mehr dazu aber später.

00:01:11: vielleicht magst du dich erst mal kurz vorstellen?

00:01:14: Ja gerne also.

00:01:15: ich finde Michaela Ich bin vierzig Jahre alt, habe drei kleine Jungs.

00:01:22: Genau, wohne hier in Dona Eschinge und habe jetzt die Pension meiner Eltern übernommen zum Jahresbeginn.

00:01:30: War das für dich schon immer klar, dass du die irgendwann übernehmen magst?

00:01:35: Also es war immer im Hinterkopf, da ist mir das bestimmt Spaß machen würde.

00:01:40: Meine Mama hat das vor langer Zeit übernomen, ich glaube vor über vierzig Jahren von meinem Opa.

00:01:47: Und wie es so in einem Familienunternehmer ist, habe ich immer mitgeholfen.

00:01:52: Es war immer sehr verständlich dass mir erste Spüle müssen, Aufräume müssen, Zimmer machen und dann dürfen wir auch ins Schwimmart und so.

00:02:00: Damals war's natürlich nicht so brickend für uns aber ja wo man dann älter geworden ist und dann hätte man die schöne Seite des Geschäfts kennen gelernt Man hat immer nette Leute um sich herum.

00:02:17: Man ist immer gefordert, genau.

00:02:22: Deswegen war es irgendwann klar okay ich kann mir das vorstellen.

00:02:29: und wie kam's dann zu dem Punkt dass du gesagt hast ok jetzt bin ich quasi bereit?

00:02:36: Das war auch ein längerer Prozess.

00:02:38: Es ging so fünf Jahre.

00:02:41: Ich habe eine Bankausbildung gemacht Der Beruf mir mega Spaß macht, also ist nicht so dass ich da raus wollte oder sowas.

00:02:52: Genau und dann irgendwann war klar, Mama und Papa sind irgendwann im Renten fähiger Alter und mein Papa war immer klar er will es übergeben wenn sie noch fit sind, wenn sie auch noch ein wenig mithelfen können.

00:03:05: zu Übergangsmäßig genau.

00:03:07: Und ja, ich habe noch drei Geschwister die gleich mal gesagt haben Du darfst?

00:03:15: War das eigentlich neilingend, genau.

00:03:17: Es war dann noch ein Gespräch ob wir alle zusammen oder wie mir das aufbaut.

00:03:21: aber dann waren wir gleich mal klar okay wenn ich es mache da macht es alleine dann kann ich meine Vision durchsetzen und muss mit niemanden darüber diskutieren ob ich jetzt das so oder so mehr genau.

00:03:33: und natürlich mein Mann hätte immer gesagt ja mach das erst ist immer hinter mir gestanden oder steht hinter mir genau.

00:03:40: und dann war klar Okay, dann habe ich aber gesagt, wenn wir es dann machen, dann jetzt bald.

00:03:48: Nicht erst, wenn ich fünftig bin und dann kam Jungs an die Entscheidung okay, jetzt machen

00:03:53: wir's.

00:03:54: Hast du denn aber einen harten Cut gemacht?

00:03:56: Haste den Sparkassenberuf direkt aufgegeben?

00:04:01: Nicht ganz!

00:04:01: Ich habe es noch zweigleisig versucht, gerade während... also ich hab es ja übernommen und dann haben wir radikal umgebaut.

00:04:11: Ich will das nicht ganz so machen wie meine Eltern, die immer nach und nach umgebaut haben.

00:04:14: Also immer eine Baustelle.

00:04:16: Klar, man hat immer keine Baustellen weil es einfach ein riesen Haus ist aber ich wollte einen Stuck komplett fertig machen.

00:04:22: Und genau deswegen habe ich gesagt okay jetzt machen wir sechs Monate zu und dann fangen wir komplett an.

00:04:30: Deswegen war's ein harte Cut.

00:04:33: Meine Eltern sind auch rausgegangen Beziehungsweise, sie helfen mir immer noch.

00:04:37: Sie sind immer noch da jederzeit wenn ich sie brauche.

00:04:41: Genau und dann habe ich das Zweigleisig gemacht während der Umbauphase also Sparkassee meine Bank und hier und die drei Kinder daheim.

00:04:51: nach einem halben Jahr habe ich aber dann gemerkt so geht es nicht weiter genau.

00:04:56: und dann hab ich gesagt okay hören wir mal auf der Bank auf Und dann bin ich dort mal raus, genau.

00:05:06: Und die Entscheidung zu sagen okay wir machen das jetzt radikal sechs Monate zu?

00:05:12: Wie war es für dich?

00:05:14: also gab's da auch schlaflose Nächte.

00:05:16: dass man sagt ok ist jetzt schon eine Nummer so weil in der Zeit geht ja wahrscheinlich auch umseits technisch nicht viel.

00:05:23: Ja des war Ja, das war ein großes Ding.

00:05:27: Also ich hatte nicht nur eine schlaflose Nacht ... Ich hatte mehrere Schlaflosennächte!

00:05:32: Ob das auch alles so hinhaut?

00:05:35: Aber jetzt muss ich sagen, es hat sich die schlafflose Nächte ausgezahlt.

00:05:39: Das ist auf jeden Fall das Wichtigste.

00:05:42: Du hast vorhin schon angesprochen, du bist Mama und du bist selbstständig.

00:05:47: Du bist auch noch du.

00:05:49: Ich habe gesehen, dass du noch im DLRG bist.

00:05:53: Ja,

00:05:54: und ich habe auch noch im Fußballverein engagiert.

00:05:58: Wie macht man so was?

00:06:02: Das sagt mein Mann immer!

00:06:04: Deswegen war es bei der Umbaufase definitiv zu viel weil klar das Dialog ist Hubert Sove da bin ich schon immer drin gewesen.

00:06:11: Da bin ich Kassiererin und genau... Einfach hängenbleiben von den Jugendern.

00:06:20: Genau, Fußball ist die Zukunft.

00:06:21: Früher war ich turnaktiv beim Tuss.

00:06:25: Da ich aber kein Mädel habe und ich war im Leistungstonne, hätte sich das dann auch irgendwann im Herbst auch übrig, dass er gesagt hat okay geh lieber ins Fußball.

00:06:34: Und bei uns ist Ehreamt halt immer dabei.

00:06:37: also... Das muss ich sagen ja so sind wir groß geworden mit Ehreamts und sehr verständlich, dass man da irgendwas gibt.

00:06:47: Genau ich mache noch Zumba-Kurse nebenher.

00:06:51: Aber das mach' ich für meine Fitness.

00:06:53: Aber machst du damit?

00:06:54: Du gibst

00:06:55: Kurse!

00:06:56: Ich geb Kurse zweimal in der Woche.

00:07:00: Aber sonst würde ich wahrscheinlich keinen Sport machen.

00:07:04: Zumindest jetzt gerade.

00:07:06: Nee, das macht mir einfach Spaß.

00:07:08: Und es ist ein wenig so Auszeit für mich.

00:07:11: Und wie bringst du das alles unter deinem Hut?

00:07:13: Das geht schon, Jungs.

00:07:16: Aber bist du besonders strukturiert, dass da alles irgendwie auch so seinen Platz hat?

00:07:22: oder ist es einfach alles für dich... Dass du sagst, das sind alle Sachen die mir Freude bereiten und sich irgendwo leicht anführen?

00:07:30: Genau!

00:07:30: Also natürlich wäre eine Umbaufase wenn ich schon mal in meine Grenze komme.

00:07:34: Das muss ich ganz ehrlich zugeben aber... Sonst klappt einfach alles so nebenher.

00:07:40: Ich muss sagen, meine Kinder sind super.

00:07:42: die unterstützt mich in allem und meine Familie insgesamt.

00:07:48: wir sind wirklich ein Familienkonstrukt hier das super funktioniert.

00:07:52: sowohl meine Eltern helfen mir als auch aus meiner Geschwister.

00:07:56: also Meine kleine Schwester hilft mir in alle Marketingtechnische Dinge, die ich Instagram beauftrage.

00:08:05: Also ohne sie würde da vieles hinter runterfallen weil das ist was ich nicht so gerne mache mit Internet, Instagram und so.

00:08:13: Und meine große Schwester ist immer für mich dafür meine Kinder als auch mein Bruder, meine Schwergerinnen.

00:08:19: also ein Familienkonstrukt bei uns dass es sehr selten wahrscheinlich gibt.

00:08:26: Es ist ein Geben und Nehmen, ja.

00:08:27: Schön!

00:08:28: Ein wichtiges Sicherheitsnetz.

00:08:30: Ja

00:08:31: absolut.

00:08:31: War es für dich dann trotzdem aber irgendwie auch so ein bisschen so einen Druck oder eine Verantwortung das von den Eltern weiterzuführen?

00:08:43: Nee, ein Druck nicht.

00:08:44: ich habe immer natürlich so wie ich vorhin gesagt hab schlaflose Nächtekit zum okay... Klappt das?

00:08:49: Alles, so wie ich will.

00:08:51: Weil natürlich ist da auch eine Menge Geld rein geflossen, sage ich jetzt mal und die muss sich irgendwann wieder auszahlen.

00:08:58: Aber es läuft wirklich sehr gut.

00:09:00: und dadurch dass wirklich Mama und Papa jederzeit da sind also wenn ich nicht einmal kann oder meine Kinder hin- und herfahren muss dann sind sie da oder meine Mama macht noch die ganze Wische vom ganzen Haus, also vom ganzen Hotelerie.

00:09:17: Also, wir sagen immer Kinderbetreuung.

00:09:19: Er geht mit den Kindern am Morgen reiten, Bulldog fahre – also süß!

00:09:24: Sie ist wirklich ein Familienkonstrukt.

00:09:26: Kreift alles ineinander?

00:09:27: Ja.

00:09:29: War es davorhin gesagt eben dass du ja schon immer so in einem Familienunternehmen aufgewachsen bist?

00:09:36: Was würdest du sagen was das dich auch schon früh gelehrt hat und was du daraus mitgenommen hast?

00:09:43: Bei uns war immer wie ich's vorher gesagt habe Also meine Mama hat vier Kinder gekriegt und mir alle waren schon immer drin.

00:09:51: Und es ist einfach eine Selbstverständlichkeit, dass man sich gegenseitig hilft.

00:09:57: Da wird auch gar nicht überlegt.

00:09:58: Auch mein Bruder, wenn ich den frag machst du was das?

00:10:02: ich ruf ihn am Abend an, ein Fernseh läuft nicht oder so?

00:10:05: Das ist keine Frage kommt er am Abend um zehn und richtet mir den Fernseher ein.

00:10:09: also genau

00:10:13: Was mir jetzt aufgefallen Du bist jetzt, glaub ich ... die dritte oder die vierte.

00:10:19: Weil ihr euch aufeinander alle kennt?

00:10:22: Die früher im Leistungstonne war.

00:10:25: Würdest du sagen, dass das schon so ein Hintergrund ist, der dir hilft als Unternehmerin auch, diese Leistung zu erbringen und diesen Background einfach zu haben?

00:10:39: Absolut!

00:10:40: Ich glaube, das Leistungstonne hält uns alle sehr gut verbunden.

00:10:43: Ich habe vorher zu dir mal gesagt, wir sind im Konstrukt von Zehn Mädels.

00:10:47: Und ich glaube mir haben uns alle durch das Leistungs-Ton erkenneklärt.

00:10:54: Ja, ich glaube und es ist auch wirklich die Philosophie meiner Eltern.

00:10:58: Die haben das mir immer weitergegeben dass man an was dran bleibt.

00:11:00: Auch wenn's man nicht so hinhaut oder als Kind natürlich hart wenn man keine Lust gehabt hat aufs Training musste man trotzdem gehen.

00:11:10: aber ich glaube das hätte uns zu dem macht, was wir heute sind.

00:11:15: Also dass mir Tafs sind sage ich jetzt mal und wenn mir etwas in den Kopf gesetzt habe dann setze mich das auch um.

00:11:24: Und ich glaube so eine Disziplin ist immer gut.

00:11:28: Ja total!

00:11:30: Ich glaub gerade in der Selbstständigkeit... Wichtigste oder mit das wichtigste, dass man dranbleiben kann.

00:11:37: Gerade auch wenn es mal nicht gut läuft.

00:11:38: Oder wie du jetzt sagst ... Wenn man eine Umbaumaßnahmen hat, wo immer nur rein steckt für eine gewisse Phase und erst mal nichts aktiv rauskommt.

00:11:47: Deswegen glaube ich, dass es euch wirklich viel gebracht hat.

00:11:51: Und eben ist ja auch spannend zu sehen, wie viele davon schon hier waren tatsächlich?

00:11:56: Ja!

00:11:56: Und ihr Leben in die Hand nehmen und inspirierende Menschen sind also...

00:12:03: Versteht.

00:12:04: Und aus unserem Freundeskreis muss man ja wirklich sagen, dass in so viel selbstständig wurde und mir helfen uns untereinander wahnsinnig.

00:12:12: also allein doch Idee sammeln was könnte man noch weitermachen?

00:12:16: oder wenn mal ein Problem hat dann weiß immer jemand Rat oder eine Lösung und ob man sie durchsetzt oder nicht ist ja auch egal.

00:12:23: aber man spricht drüber.

00:12:24: und genau

00:12:27: Ja, ich glaube auch einfach das Verständnis füreinander ist wahrscheinlich ein ganz anderes.

00:12:32: Wenn man auch mal nachvollziehen kann durch was verzeiten vielleicht die andere jetzt auch geht oder was es auch für eine Verantwortung ist oder ja, was es auf Herausforderungen gibt wenn man's selber halt nachvollziehend kann.

00:12:44: Ich glaube dann kann man sich auch einfach anders gegenseitig unterstützen.

00:12:49: Absolut!

00:12:50: Und jetzt grad hab' ne Freundin Diebela Genau, die ist auch selbstständig.

00:12:58: Und sie kann es wahnsinnig gut mit Homepage und so.

00:13:02: Und zum Beispiel, die hat mir eine Totalkulfe bei meiner Homepage, bei Stilfindung und so, auch beim Logo... Also da hatten wir genug.

00:13:12: Vitamin B sage ich jetzt mal und er hat seine Anlaufmöglichkeiten, um sich immer Inputs zu holen.

00:13:20: Ja das ist... Ich glaube dass es mit eines der wichtigsten Sachen im Business auch Nicht nur jetzt zu sagen, ich hab Vitamin B. Aber mit was für Menschen man sich umgibt und Menschen im Umfeld so haben die eben auch ambitioniert sind, die dranbleiben und so.

00:13:35: Ja

00:13:36: absolut.

00:13:36: Wahnsinnig wertvoll!

00:13:38: Du hast jetzt vorhin gesagt du hast gesagt du machst es alleine wenn du's übernimmst weil du deine Visionen umsetzen wolltest.

00:13:46: Was ist denn deine Vision?

00:13:48: Meine Vision ist einfach ein Ort zu schaffen an dem ... ankommt und sich sofort wohlfühlt.

00:13:55: Dass man merkt, dass es ein Familienbetrieb ist, das ist mir glaubwichtig.

00:14:00: Weil ich finde, wenn ich selbst in den Urlaub gehe, dann will ich ein bisschen Familienmitleben können aber nicht so tief drin sein.

00:14:08: Also trotzdem noch genügend Abstand habe.

00:14:11: Nicht jeden Tag am gleichen Tisch zu sitzen Abendessen.

00:14:14: Das war jetzt nicht meine Vision.

00:14:15: Aber einfach ... Merke, dass man willkommen ist.

00:14:20: Und ... genau.

00:14:23: Das ist so meine Vision, glaub ich.

00:14:26: Vielleicht schön!

00:14:27: Und was würdest du sagen?

00:14:31: Was du jetzt oder seit du es machst, wo du da einen anderen Weg eingeschlagen hast vielleicht auch als deine Eltern und wo du Sachen anders angehst?

00:14:40: Na ja, Mama und Papa hatten eine Frühstückspension.

00:14:44: Ich denk schon hier an.

00:14:47: Und da war auch immer zweifel von meiner Eltern ein bisschen mit drin, ob das mein Konzept so aufgeht ohne Frühstück.

00:14:54: Ich habe aber gesagt ich kann keinen Frühstuck anbieten.

00:14:57: Ich hab drei kleine Kinder und ich kann nicht morgens um sechs Montag bis Sonntag Frühstücksmorgen zum Sechs anbietern.

00:15:03: Geht nicht, solange sie noch so klein sind sowieso nicht.

00:15:09: Also die Zimmer alle umgebaut in grosser Ferienwohnungen, mit großer Küche so.

00:15:13: Dass sie sich selber verpflege können.

00:15:15: Und das war schon ein radikales Schnitt.

00:15:16: Jetzt mal eine Änderung.

00:15:18: Mama hat es damals von meinem Opa übernommen ... Da war's noch ne Vollpension?

00:15:22: Okay!

00:15:23: Sie hat dann entschieden, okay, sie kann das nicht.

00:15:25: Sie macht nur Frühstückspensionen.

00:15:27: Da waren auch schon zwei von meinem opa.

00:15:29: Das haut doch nicht hin und hat aber super hingehauen.

00:15:31: Und sie sind mega erfolgreich geworden durch das.

00:15:34: Und jetzt hab ich den Schritt gewagt und gesagt, mir streichert das Frühstück Und bis jetzt ist es super.

00:15:41: Die Stammgäste frage ich manchmal noch nach, ob's richtig geht?

00:15:45: Aber wenn die dann mal wieder da waren und die schöne Wohnungen gesehen haben, sagen sie, brauchen Sie gar nicht mehr!

00:15:53: auch für schön, dass du da so auf deinem Bauchgefühl gehört hast.

00:15:56: Dass man wahrscheinlich irgendwie das Gefühl hatte oder klar, ich kann es vielleicht nicht abdecken.

00:16:02: Aber das dann trotzdem ... Auch wenn jetzt sogar von Menschen die man ja bewundert und bei denen man weiß okay, die haben was aufgebaut, dass man dann trotzdem so auf sich hört und ist ja der Beweis,

00:16:14: dass es

00:16:15: funktioniert quasi.

00:16:16: Ja

00:16:17: absolut!

00:16:19: Klar, mein Mann spielt da auch eine große Rolle.

00:16:21: Der Daumack sagt macht ein Ding und das funktioniert schon irgendwie.

00:16:27: Voll schön!

00:16:29: Ich habe tatsächlich auch gesehen ihr habt sehr viele sehr gute Bewertungen und eine Bewertung war tatsächlich irgendwie auch die schönste Ferienunterkunft im Schwarzwald was ja schon der Nummer ist.

00:16:46: Was denkst du?

00:16:49: Wie habt ihr das hinbekommen, quasi?

00:16:51: Oder was dazu geführt hat.

00:16:55: Also ich glaub einfach wir sind mir selbst also ja Mir versucht einfach authentisch zu sein und so wie wir unser Familie konstrukt wird jetzt schon mehrmals gesagt habe aufgebaut hand das ist einfach zu.

00:17:09: Ja das sieht man ja dass wir hier leben dass wir mit den Gästen im garten zusammen sind Und dass es mir unkompliziert sind würde sagen.

00:17:20: Viele sagen dann, was ist denn in den Hubertsofen?

00:17:22: Wieso gehen die da hin?

00:17:25: So jetzt gerade Tonäschinger oder Freundinger und sagen, das hätte doch nichts zu bieten.

00:17:31: Aber ich glaube für so ... Wenn man aus der Stadt kommt oder auch einfach irgendwie so verweitert weg, dann braucht man einfach nur Erholung und Ruhe.

00:17:43: Und diese ist bei uns auf jeden Fall da.

00:17:44: Ruhe- und Erholungen Wissen auch viele nicht, dass wir ziemlich zentral liegen in unserem Gebiet.

00:17:53: Wir sind innerhalb von einer Stunde überall.

00:17:57: Also wir sind in Frankreich, wir sind im Europapark, wir sehen den Freiburg und Bodesee, in der Schweiz, in Schaffhause – wir sind auf dem Feldberg!

00:18:09: Was will man mehr?

00:18:10: Total.

00:18:11: Eben und nicht denk, wer sich wirklich für so eine Unterkunft interessiert wie du sagst der sucht ja die Ruhe, weil sonst wird er in irgendein Hotel in der Stadt gehen und also ich weiß nicht kann da jetzt noch von mir sprechen.

00:18:23: aber wenn ich jetzt zu mir so ne idyllische unterkunft aussucht dann sind ja so Sachen wie du jetzt sagst Bodensee Feldberg oder so genau das Richtige und nicht irgendwie Trubel weil sonst wäre ich auf der Suche nach was anderem.

00:18:37: Aber eben, das ist mir auch erst bewusst geworden, wo ich auf eurer Webseite war.

00:18:40: Da habt ihr ja die Attraktivitäten oder was man machen kann in der Region und da ist es mir nämlich auch erstmal bewusst geworden ... Was es hier eigentlich alles quasi gibt?

00:18:53: Wenn man hier wohnt halt so für selbstverständlich

00:18:55: irgendwo hält... Sehr verständlich sieht man's!

00:18:56: Und ich weiß noch, wir waren mal im Korsika im Urlaub und wir sind am Tag so viel rumgefahren drei Stunden zum Irrsinn-Wasserfall angucken und Wanderungen machen.

00:19:09: Und dann hat irgendein Mann gesagt, jetzt will er nicht mehr rumpf fahren weil er immer so weit fahren muss gefühlt immer nach Stuttgart oder wieder zurück zu einer Sehenswürdigkeit anzuschauen.

00:19:19: Da ist uns das erst mal bewusst geworden wie nah wir in allem sind.

00:19:24: Das ist wirklich ... im tiefsten Schwarzwald kann man hier sein oder eben nach Schaffhausen einen Reihenfall

00:19:31: also Und nicht mein schwarzwaldischer Erholungs- und Kurgebiet.

00:19:36: Da gibt es ja viele, die extra herkommen.

00:19:39: Ja absolut.

00:19:42: Total schön!

00:19:43: Jetzt seid ihr ja quasi Tourismusbranche?

00:19:49: Wo siehst du da trotzdem, du sagst jetzt es läuft alles sehr gut und es fühlt sich auch alles sehr leicht an wenn man dir zuhört.

00:19:57: Was würdest du sagen was aber in der Branche die größten Herausforderungen sind?

00:20:02: Ja... Es hört sich zwar ein wenig komisch an oder das sagt ja jeder Aber die Bürokratie ist wirklich enorm einfach bei uns in anderen Branchen.

00:20:15: auch denke ich Es ist alles immer so kompliziert bei uns.

00:20:20: Bei uns gibt es verschiedene Grenzen, also grenzabhängig, sag ich jetzt mal vom Schwarzwald in den Hochschwarzwald, vom Schwarzer Barkreis in der Hochschwarzwald.

00:20:30: Da gibt's immer so Gästkarten und da wir wirklich hier die Bahner sind und zehn Kilometer weiter der HochSchwarzwalt anfängt, ist das für uns zum Beispiel immer blöd.

00:20:46: Ja, die Gäste ja überall hinten zum Beispiel in der Hochschwarzwald.

00:20:49: Weil Tasmanian Löpping ist eine Hochschwarzwelle und mit ihrer Gästekarte können sie viel vergünstigt machen aber ich kriege die gar nicht weil mir in einer Schwarzwaldbarkei sind.

00:20:59: Das ist so eins wo ich sage warum denn?

00:21:01: Also das ist doch Quatsch!

00:21:04: Und ich würde so gerne hier einfach noch mehr aufbauen für Touristen, für Marketing irgendwelche Pfade zum Spazieren laufen.

00:21:14: Ganz einfach, ein paar Fußpfad, egal Entrail mit dem Fahrrad.

00:21:18: Das muss gar nicht mega kompliziert sein.

00:21:20: aber irgendwie stoße ich hier auch an meine Grenzen mit Bürokratie weil ich mit der Stadt drüber drehe und sage das könnt man doch machen und das könnte man mit wenig mitteln.

00:21:29: Ich mein ihr habt ja einen Namen von der Kurtaxe also... Und trotzdem funktioniert es irgendein bisschen nicht.

00:21:36: Das finde ich ein Schade.

00:21:38: Ja das glaube ich und vor allem Ich glaube, dass man da ja dann irgendwann mal auch so kein Verständnis mehr für hat.

00:21:45: Weil im Endeffekt kommt es den Kommunen und der Stadt und sie kommen das ja auch

00:21:49: zu gut.

00:21:50: Genau!

00:21:50: Und das verstehe ich nicht, weil wenn ich sage, naja, ich habe hier doch die Einnahme generiert, dann kann ich das doch wieder rausspülen in dem.

00:21:59: Aber das ist halt Bürokratie oder... Ja, das sind mir glaub einfach wir Deutschen zu ... Nicht lösungsorientiert genug, ihr seht immer das Problem und nicht das andere.

00:22:13: Wie ist es dann?

00:22:15: Seid ihr da auch darauf angewiesen gerade so Entwicklungen in der Regierung oder neue Beschlüsse zu verfolgen dass hier sagt er da sind Sachen dabei die betreffen uns oder seid ihr davon jetzt nicht so?

00:22:28: Nein das ist mir eher unabhängig würde ich sagen Klar Corona hat uns hart getroffen Da war ich jetzt noch nicht aber da ging's hart Klar, da hat es ja viele Projekte getroffen.

00:22:37: Aber ich glaube die Gastronomie und Hotellerie ist schon extrem.

00:22:42: Ich glaube wir waren ein Treiberljahr komplett ohne Gäste also ein halbes Jahr sicher ohne Gähste Und das ist auch wahnsinnig.

00:22:49: die Ausgabe weiterfließend und auch so für die fürs menschliche Wenn man immer Menschen um sich gewohnt ist und auf einmal darf keiner mehr raus.

00:22:58: Das aber ansonsten wenn von der Regierung etwas beschlossen wird dass sie mir jetzt eher würde sagen

00:23:05: Das betrifft uns nicht.

00:23:06: Corona wäre jetzt tatsächlich meine nächste Frage gewesen, du warst zwar noch nicht aktiv quasi jetzt an der Führung sei ich jetzt mal aber du hast ja bestimmt miterlebt.

00:23:20: was hat euch da quasi nicht finanziell sondern wirklich dran zu bleiben über Wasser gehalten?

00:23:26: Zu sagen okay wir verlieren jetzt die Hoffnung nicht dass wir das überstehen.

00:23:32: Also am Anfang muss man sagen, für meine Mama war es gar nicht so schlecht.

00:23:35: Weil sie war wirklich immer auf Hundert Achtzig.

00:23:37: Klar, sie hat eine Siebe-Tage-Woche gehabt und kaum Urlaub oder so.

00:23:42: aber nachher klar über Wasser halt einfach die Hoffnung dass wieder was geht also das irgendwann der Spuck vorbei sein muss und dass wieder Leute ins Haus kommen.

00:23:57: Da hat man ja schon gehofft, dass irgendwann

00:23:59: das wieder auftritt.

00:23:59: Wir haben alle gehoffen, dass der Spuk irgendwann aufhört!

00:24:04: Wie ist es denn jetzt aktuell?

00:24:08: Wie viel machst du hier selber oder hast du Mitarbeiter und wo unterstützen die dich?

00:24:13: Also ich hab nur... mir sind wirklich ich alleine und Mama und Papa unterstützen mich.

00:24:19: aber sonst machen wir eigentlich alles alleine genau.

00:24:22: Klar wie vorher gesagt habe Meine Schwester sind dabei, vor allem die kleine.

00:24:27: Die Valerie hilft mir in allem.

00:24:29: In jeder Entscheidung ist sie involviert, was mich verbessern könnte und nicht.

00:24:35: Und wie gesagt Mama und Papa unterstützt mich in allem.

00:24:38: also klar ohne das wird es nicht gehen.

00:24:43: Ist das für dich dann aber trotzdem eine große Verantwortung, wenn man jetzt dieses Riesengrundstück sieht?

00:24:49: Gäste die du mit Sicherheit zufrieden stellen möchtest.

00:24:52: Ich hab gesehen ihr habt auch Tiere.

00:24:54: Das ist ja schon eine große Verantwortung.

00:24:57: Also ja ... Die Tiere macht noch Papa, der ist seine ... Natürlich, mir haben wir gerade keine Such-Baby-Kätzchen!

00:25:04: Genau.

00:25:04: Aber er kriegt immer wieder Nachwuchs.

00:25:06: Es macht meistens wirklich meinen Papa.

00:25:08: also der ... Ist der Tierflüchtler, sage ich jetzt mal.

00:25:13: Genau jeder hat so seinen Bereich einfach bei uns und das zieht wieder ineinander.

00:25:18: Und nee es macht mir gar keine Angst.

00:25:20: Es macht mir Freude.

00:25:21: Schön!

00:25:22: Also

00:25:22: wirklich, ich habe einig im

00:25:24: ...

00:25:26: Jetzt im Hochsommer oder in der Hauptsaison überhaupt gar keine Ängste.

00:25:30: Gar keine.

00:25:31: Hast du aber vielleicht Tipps für Leute, die da vielleicht nicht so entspannt sind.

00:25:38: Worauf es ankommt, so viel zu tragen und die Leichtigkeit nicht zu verlieren?

00:25:43: Ich glaube einfach man muss an sich selber glauben.

00:25:46: Und das mache was man will!

00:25:49: Wenn man etwas im Kopf hat dann muss man's durchziehen... ...und nicht dem Mut verdienen zwischen drin.

00:25:59: Kurzer Hinweis zwischendurch.

00:26:00: Wir haben hier ein paar Umgebungsgeräusche, ich hoffe die sind nicht zu laut aber eben wir sind ja halt in der Pension, die ist belebt.

00:26:07: nur dass sich die Leute nicht wundern.

00:26:12: Was hast du jetzt irgendwelche Pläne oder Ziele wo du sagst das möchtest du in den nächsten Jahren noch erreichen?

00:26:18: Oder da möchteste du hinkommen oder möchtes du erst mal so wie es ist alles weiterfahren?

00:26:24: Nee, wir haben schon nächste Pläne.

00:26:26: Also wir sind gerade dran ein Sockerkord zu bauen zum Beispiel.

00:26:30: Also es sind immer Baupläne was wir haben.

00:26:33: Immer noch ein bisschen Verbesserungen zu finden wie wir das in den Gästen attraktiver machen können und dadurch natürlich noch mehr Gäste generieren können.

00:26:44: Genau!

00:26:44: Wir bauen gerade einen Sockkort und dann wollen wir auch... Irgendwann, wir haben ja der zweite Stock umgebaut in neuen Wohnungen und irgendwann ist geplant dass man das nur mit dem Unterstock macht.

00:26:56: Da sind also kleine Apartments mit kleineren Küchen einfach drin und die wollen wir auch noch ein wenig ausbauen und erneuern.

00:27:04: Und dann habe ich noch im Hinterkopf ganz viele Projekte.

00:27:11: Es sind aber alles Bauprojekte zum das Haus weiterbringen.

00:27:17: Und das Soccer-Cod ist ein Fußballplatz?

00:27:19: Ja, das sind kleine Fußballplätze.

00:27:21: Im Garten genau da haben wir schon angefangen.

00:27:25: aber da mir jetzt gerade immer ausgebucht sind dann können ja hier keine große Gerätschaft im Garten hin und her fahren zieht sich das Projekt noch ein bisschen länger als ich geplant habe.

00:27:37: und meine Männer die das machen meinen Mann und mein Papa und mein Bruder und mein Schwager und so genau hab es auch gerade im Moment andere Dinge zu tun.

00:27:48: Die Priorität ist nicht ganz ober bei Ihnen, wie bei mir.

00:27:52: Genau, deswegen wird es wahrscheinlich nach Herbst.

00:27:54: Aber dann ... genau.

00:27:56: Dann gehts

00:27:57: weiter?

00:27:57: Dann geht's weiter und dann haben wir eine weitere ...

00:28:00: ja, ein

00:28:01: weiteres Ereignis für unsere Gäste, wo sie sein Nutzen kündet.

00:28:05: Attraktivität!

00:28:06: Also in dem Fall bist du, das merke ich schon so jemanden, der sich glaubt nie drauf ausruht wenn es gut ist sondern schon immer guckt Wo kann man es noch besser machen oder wie, wie kann man einfach ja sich weiter bewegen?

00:28:22: Ja absolut.

00:28:23: Ja würde ich sagen.

00:28:26: Wir sind immer pragmatisch sehr gerätzt und können ja haben immer Visionen was umzusetzen.

00:28:35: Ich liebe das so.

00:28:35: bei mir geht's ja wirklich um Visionen also zum einen bei meiner Arbeit im Markenaufbau aber auch im Podcast Und ich finde es so cool, wie viele Gäste auch einfach so unbewusst eben halt davon sprechen.

00:28:50: So Ich hatte die Vision und dass das für mich auch immer wieder das so beweist, weil es dann immer Menschen sind, die happy sind mit dem was sie machen, die erfolgreich sind.

00:29:01: Und das immer wieder zeigt, dass es einfach wichtig ist, dass man diese Vision am Anfang überhaupt erst hat.

00:29:06: Ja

00:29:07: also total schön.

00:29:08: Ja,

00:29:09: finde ich auch.

00:29:10: Und so wie du sagst inspirierend.

00:29:14: Ja, die Ines hat dich tatsächlich ja vorgeschlagen und gesagt, dass du eine sehr inspirierende Person bist.

00:29:21: Was macht das mit dir?

00:29:22: Das zu hören...

00:29:23: Also ich kriege gerade Tränen in den Augen!

00:29:26: Und alle, die mich kennen, wissen, dass ich nie eigentlich nicht oder mittlerweile bin ich nah am Wasser gebaut aber früher gar nicht.

00:29:35: Schön zu hören muss man wirklich sagen schön.

00:29:39: Aber ich muss noch sagen, ich kann es nachvollziehen.

00:29:42: Ja natürlich!

00:29:43: Also ich finde das wirklich wahnsinnig inspirierend.

00:29:46: einfach mit was für eine Leichtigkeit du das machst.

00:29:49: und ich habe tatsächlich schon ein paar mal das Feedback gekriegt dass bei vielen Gästen immer so einfach alles klingt und das dann manchmal vielleicht auch so ein bisschen wirkt wie wenn man die Schattenseiten gar nicht anspricht.

00:30:08: Aber ich muss auch sagen, ich versuch das immer auch so ein bisschen rauszukitzeln.

00:30:12: Und ich weiß nicht ob es einfach ist dass ihr alle so dafür brennt aber irgendwie wirkt bei euch allen oder bei allen Gästen immer super einfach.

00:30:23: Trotzdem sagen es gibt... Oder was sind für dich trotzdem bei all der Freude die du ja auch ausstrahlst?

00:30:29: Die Herausforderungen?

00:30:33: spontan fällt mir jetzt gerade gar nichts ein, guck mal.

00:30:36: Aber natürlich herausfordernd gibt es immer ... Ich meine, jetzt sind wir grad in der Hochsaison.

00:30:41: Jetzt wirklich bin ich ausgebucht.

00:30:43: die nächste ... Also, ich bin ausgebucht seit, sagen wir mal, seit Pfingste Ostern.

00:30:48: Es ist schon drin immer mal kurz wegen Pause aber das finde ich zum Beispiel persönlich gar nicht so schlimm zu mal wieder Luft holen und Energie tanken.

00:30:58: Genau!

00:30:58: Und das geht bis Mitte September Und dann im Oktober ist es auch noch mal sehr gut.

00:31:04: Dann fängt eine Phase an, wo ich sage, das wird natürlich schwierig für uns.

00:31:09: Da ist unser Standard jetzt nicht optimal für den November und Anfang Dezember, weil wir sind einfach kein Schnee-sicherer Gegend mehr.

00:31:21: Aber für den Herbst hat die Autoaktivität schon eher schwierig.

00:31:27: Das ist natürlich so eine Hürde, wo ich sage okay das ist wirklich etwas was ich jetzt in einen Angriff nehmen will und möchte dass mir da irgendwas findet.

00:31:34: Was kann man hier noch anbieten?

00:31:36: Was könnte man hier machen zum das Optimieren gerade für den November Dezember und dann auch Januar Februar März genau.

00:31:44: Und wenn die Phasen ruhiger sind schaffst du es dann auch runter zu fahren.

00:31:50: Ja, also das finde ich natürlich auch.

00:31:52: Das konnte ich früher nicht da aber jetzt kann ich wirklich wenn ich auf mal Luft hab, kann ich auch wirklich mal hinsitzen und den Tag geniessen.

00:32:02: Also ich bin keine... Ich würde so sagen, ich gebe immer hundert Prozent und ich bin immer schaffig und renn und mach und zu.

00:32:08: Aber wenn... Also ich kann auch eine Stunde hinsetzen und einfach mal nichts machen.

00:32:12: Das kann ich ja auch, das habe ich gelernt!

00:32:15: Und wer hast du das gelernt?

00:32:16: Ich glaube einfach, dass habe ich bei der Bauphase gelernt Nach der Bauphase vor allem, weil da war ich schon auf zwei Hundert würde sagen.

00:32:26: Ich habe nur noch funktioniert gegen Ende.

00:32:29: Da bin ich nur noch gehetzt von einem zum anderen, sodass auch meine Kinder natürlich noch klein wenig gerecht werden.

00:32:38: Aber

00:32:40: ja ... Da hab' ich dann gemerkt, okay man kann mal ne Stunde hinsitzen und nix machen.

00:32:46: Weil's halt einfach wahrscheinlich notwendig war?

00:32:48: Genau!

00:32:49: Aber dann wieder Kraft tanken und dann geht es weiter.

00:32:52: Und genieße du das?

00:32:54: Du sagst jetzt natürlich aus unternehmerischer Sicht, dass du das auch ändern möchtest, dass es diese ruhigen Phasen gibt.

00:33:01: Jetzt hast du ja aber auch gesagt – und ich glaube, das ist auch so eine Sache in der Selbstständigkeit -, dass das nie irgendwie konstant ist und ich glaub, das isch auch ein kleines Schutzding!

00:33:14: dass man auch mal gezwungen ist, weil ich glaub jeder der selbstständig ist wird's nachvollziehen können.

00:33:20: Dass man diesen Drive halt auch haben muss das man sagt okay ich will hundert Prozent geben aber immer hundert prozent geht halt nicht.

00:33:28: und dann ist es glaube für alle uns Selbstständigen auch gut wenn wir mal gezwungen werden ein bisschen langsamer zu machen.

00:33:35: würdest du aber trotzdem sagen dass du in den Phasen wo es ruhiger bist?

00:33:38: Dass du da entspannt bist von der Sichtweise her dass du sagst ok weiß Im Frühjahr geht es wieder voll ganz los.

00:33:46: Natürlich wusste ich am Anfang nicht, wie das aussieht aber wie gesagt ist Feedback und alles spricht jetzt dafür dass es jetzt kein Megaloch geben könnte im nächsten Sommer.

00:33:59: Ich habe auch schon gebrochen für ein nächstes Jahr.

00:34:01: Das beruhigt mir natürlich Und ich finde es gar nicht schlimm und das habe ich mehrmals auch letztes Jahr gesagt Dass es jetzt weniger ruhiger ist weil dann können wir wieder Erneuerungen machen.

00:34:11: Wie ich vor gesagt habe, wenn es hausvoll ist, können wir nicht daran arbeiten und aber das ist ein altes Haus.

00:34:16: Es gibt immer wieder Arbeit und so können wir dann im Februar vier Wochen auch mal wieder neues Zimmer machen oder neues Bad oder irgendwas neues Bett oder genau.

00:34:28: also das Weil wir machen halt ja alles selber, muss man sagen.

00:34:32: Also mein Papa ist Zimmermann.

00:34:34: Jedes Bett wo hier im Haus steht hat er selber gebaut.

00:34:37: Jeder Waschtisch und jeder... Ja alles also mega

00:34:41: schön!

00:34:43: Ich habe auch gesehen auf der Webseite sogar was nicht komplett oder in Teilen ein eigenes Holz.

00:34:49: Ja genau das was mir jetzt oben verbaut hat heute Papa.

00:34:53: Wir haben noch hinter dem Wald sagen wir immer Ne Scheune und da lagert er sein Holz, genau.

00:34:59: Und die alte Balken ... Also wir haben jetzt so Balkenbette, die sieht man auf der Humpage.

00:35:04: Das ist aus eigenem Holz, also...

00:35:08: Wie würdest du sagen gerade in Einrichtungslachern?

00:35:11: Sind das ja schon zwei Generationen, die da zusammenarbeiten?

00:35:16: Seid ihr euch da einig?

00:35:17: Mir sind

00:35:17: uns fast immer einig, genau!

00:35:19: Ich will sie immer etwas moderner, mein Papa immer noch etwas rustikaler.

00:35:22: Wir treffen uns im Mitte Und dann ist ein gute Kombi.

00:35:25: Perfekt der Kompromisse!

00:35:27: Ja klar und mein Papa hat mittlerweile gelernt, warum auf uns zu höre?

00:35:33: Dass wir keinen schlechten Geschmack haben.

00:35:37: Es ist ja auch im Endeffekt und ich denke das ist auch so eine Sache wo du ja auch quasi deinen eigenen Charakter jetzt dem Ganzen gibst und wo dann vielleicht Mama und Papa auch ein bisschen loslassen mussten.

00:35:53: Aber das könne sie gut.

00:35:55: Das funktioniert gut, weil ich glaube meine Mama wollte immer, dass sie auch so freie Hand gehabt hätte

00:36:02: bei dem

00:36:02: Anfang und sie musste eher, wenn Kämpfer, dass sich ihren Stil doch setzen kann und das hat sich sehr geschworen oder es will sie nicht machen.

00:36:08: Und deswegen gibt mir manchmal Chips aber manchmal muss ich's auch selber erlernen

00:36:15: Wenn ich auch total schön, dass deine Mama da für sich was reflektiert hat wo sie jetzt vielleicht auch in manchen Dingen klein gehalten hat und gesagt hat, das möchte ich nicht weitergeben.

00:36:25: Sondern ich mach's halt anders.

00:36:26: Weil oftmals ist es ja dann doch so dass man denkt, das war jetzt irgendwie früher nicht gut und dann gibt man's doch genauso weiter.

00:36:34: Also ich glaube, das ist schon eine Aufgabe für sich zu reflektieren und zu sagen okay, ich geb' das jetzt nicht soweit.

00:36:40: Ja

00:36:40: und ich glaube das isch auch so weil... Sie sind jetzt frisch Rentner, also sie sind einfach Jungmama und Papa geworden.

00:36:50: Und habe jetzt eigentlich auch gut rechtzeitig abgeben können.

00:36:55: Ich glaube einfach, sie sind froh, dass es im Familie besitzt

00:36:58: bleibt.

00:37:02: Ja, und wahrscheinlich eben wie du sagst halt auch nicht so ein ganz harter Cut.

00:37:06: Weil sie trotzdem noch helfen können.

00:37:08: aber eben finde ich dann umso schöner dass Sie trotzdem noch so eine unterstützende Rolle haben.

00:37:14: aber dir zu freier Hand geben weil ich glaube das ist auch bestimmt in vielen familiengeführten Unternehmen oder so ein Thema ist wenn es dann an die Übergabe geht wirklich den Nachfolgern freierhand zu lassen Weil ja, klar.

00:37:30: Man hat da auch was aufgebaut und das dann quasi so in andere Hände zu geben, stelle ich mir schon schwer vor.

00:37:37: aber für deine Eltern ja auch wahnsinnig schön wenn es für die nicht so eine schwierige Aufgabe war das loszulassen sondern wirklich etwas Schönes auch.

00:37:47: Und Mama hilft mir echt nur in allem Aber sie weiß genau was ihr nicht mehr machen will Das muss sie auch nicht mehr tun.

00:37:53: Sie sagt immer Putze durchnehmen Kein Ziel mehr Und das muss sie nicht mehr.

00:37:58: Aber Wäsche macht ihre nix aus, deswegen gemacht sie mir nur die Wäschchen.

00:38:02: Ne, mega schön, wie du vorhin gesagt hast, wie so ein System ineinander greift und ja auch wahnsinnig schön für deine Kinder so aufzuwachsen oder?

00:38:12: Ja also mein Sohn hat erst gestern wieder gesagt Mama ich will jetzt öffn das nach Hubertsof.

00:38:20: Ach ihr wohnt gar nicht hier?

00:38:21: Nee, wir wohnen in Donaischen.

00:38:24: Aber trotzdem werden sie ja viel hier sein und das

00:38:27: auch mitkriegen.

00:38:29: Und auch mit anderen Menschen hier

00:38:31: und so,

00:38:32: was denkst du?

00:38:34: Oder was ist dir da auch wichtig deinen Kindern da so mitzugeben?

00:38:38: Ja dass man einfach offen bleibt.

00:38:40: also ich würde jetzt mal sagen meine Kinder sind nicht mega extrovertiert aber auch nicht introvertiert sondern mittelmaß.

00:38:48: und ja die zeigte der Gäste immer Okay, hier sind die Häsele.

00:38:56: Hier ist der Bulldog und hier könnt ihr Fahrer, hier dürft ihr nicht

00:38:58: fahren.".

00:38:59: Also sie bestimmen schon ein wenig was auf dem Hof passiert?

00:39:02: Klar!

00:39:03: Aber ja, sie macht es gut.

00:39:07: Und das, was du gesagt hast bei dir mit dem Leistungstunnen früher, dass sich das gelehrt hat eben auch mal an etwas dran zu bleiben und dass man halt auch erst einmal spülen musste bevor man entschwemmbad

00:39:20: darf

00:39:21: oder gehen konnte dann Ist das auch was, wo du deinen Kindern auch so vermittelt?

00:39:26: Ja.

00:39:28: Das vermitteln meine Kinder tatsächlich wirklich so.

00:39:32: Aber wenn sie mal irgendetwas aufhören möchtet oder wenn Sie nicht gehen möchtete, das gab es bei uns wirklich nicht.

00:39:38: Also wenn ihr keine Lust aufs Tronne hattet... Wir sind gegangen, also das war auch nicht mehr immer die Diskussion natürlich.

00:39:46: Und wenn man mit was aufhören wollte dann hätte es immer keise bis dahin-dahin sehen wir es durch und dann reden wir und dann war das ja meistens verflogen.

00:39:54: Also das ist ja wirklich so ein Moment Aufnahme weil ich jetzt halt lieber mit einer Freundin weg sein will oder nicht ins Torne will.

00:40:01: aber das gab's bei uns nicht.

00:40:02: und das machen natürlich auch so hart meine Kinder.

00:40:08: Sie geht immer ins Training, auch wenn sie mal keine Lust haben.

00:40:14: Wenn du sagst das hat dich weit gebracht und es ist was wo du jetzt sagst geh ich davon aus da bist du auch deinen Eltern dankbar

00:40:21: dafür?

00:40:22: Ja

00:40:23: also es ist schon eine bewusste Sache dass du sagest mir hattest nicht geschadet sondern mich hat das

00:40:29: vorangebracht.

00:40:30: Genau und ich find's nicht schlimm dass wir so aufgewachsen sind weil mir diskutiert man ja immer okay Ich will es anders machen wie meine Eltern.

00:40:37: Das wollte ich nicht so, das ist bei uns wirklich nicht so.

00:40:42: Ja, ich finde, meine Eltern haben unsere Erziehung super gemacht.

00:40:44: Wir sind streng erzogen worden und wir mussten immer mithelfen.

00:40:47: Wir mussten klare Struktur, klare Regeln ... Und das mache ich schon auch mal bei meinen Kindern.

00:40:56: Trotzdem, dass du jetzt sagst die Stränge?

00:41:00: Warst du schon immer so ... Fröhlich und locker.

00:41:04: Und diese Leichtigkeit, die du so ausstrahlst ... War das schon immer so?

00:41:09: Ich weiß es gar nicht.

00:41:11: Das kann ich gar nicht zu beurteilen.

00:41:14: Weil ich

00:41:14: glaub, wenn man jetzt nur die Sachen hört, schon konsequente Erziehung zu Hause, Leistungstournen, ich geb immer hundert Prozent, dann sind das ja schon erst mal Sachen, Ja, die sehr vorangehend und so wirken.

00:41:31: Und trotzdem strahlt schon diese Leichtigkeit aus.

00:41:34: Und das finde ich total inspirierend!

00:41:36: Vielleicht hast du dann Tipps für alle, die zu hören?

00:41:39: Nein,

00:41:40: ich meine

00:41:43: Natur gegeben.

00:41:46: Ich habe schon öfters gehört, gerade im Geschäft oder bei der Arbeit als Banker war Eiern ... Du bist immer fröhlich, mit dir macht es immer Spaß und ich hatte auch immer tolle Kollegen.

00:42:00: Egal in welcher Abteilung ich war, wir waren ein super Team.

00:42:05: Auch heute sind wir super befreundet und das funktioniert super!

00:42:09: Und da haben ja immer schon viele signalisiert sich jetzt mal dass es mit mir Spass macht zu arbeiten weil ich so eine Leichtigkeit habe.

00:42:17: Habst du noch gar nicht benannt wie du es jetzt benannt hast?

00:42:23: Ich glaube, mein Naturhelden würde das sagen.

00:42:24: Ich kann gar nichts dazu sagen.

00:42:26: Super schön!

00:42:26: Ja mega schön.

00:42:28: also ich finde es auch sehr inspirierend und total schön auch zu sehen irgendwie.

00:42:33: Ja schön.

00:42:33: Das hört man natürlich gerne.

00:42:36: Zwei Fragen habe ich tatsächlich noch.

00:42:38: zum einen, wirst du jetzt vorhin gesagt dass du ja sehr viel selber machst?

00:42:44: Und auch wo wir den Termin abgestimmt haben hast du gesagt da geht's nicht so weil da sind immer die Wechsel heißt ihr seid ja schon sehr gebunden.

00:42:53: Also gebunden heißt, ich habe morgens meine Wechsel und wenn ich dann taggleich wieder Gäste kriege muss ich in dem Zeitraum die Zimmer halt fertig kriegen.

00:43:05: Das ist natürlich am Morgen immer knackig weil man redet immer noch gerne mit den Gästen und die Reise dann ab, dann verabschieden sie sich und dann muss man schon immer... das ist natürlich so Smalltalk was die Gästewolle und was mich aber was mir auch Spaß macht.

00:43:22: Aber im Hinterkopf habe ich immer, okay bis um eins muss ich einfach die Zimmer fertig haben weil dann kommen wir zum nächsten.

00:43:31: Das ist natürlich schon ein wenig Druck aber das ist eine andere Druck wie wenn ich jetzt vom Büro irgendeine Abgabe habe oder sowas.

00:43:40: Ich meinte tatsächlich auch eher gebunden.

00:43:43: Also jetzt gerade so, grad in den Zeiten wo alle Urlaub machen könnt ihr ja keinen Urlaub mehr machen.

00:43:49: Habt ihr da gar nicht das Bedürfnis danach?

00:43:52: Mein Mann schon!

00:43:55: Dadurch dass wirklich Mama und Papa noch da sind im Moment habe ich da gar kein Bauchweh, dass es nicht klappt.

00:44:02: Ich bespricht es mit meinen Eltern seid ihr da oder ist immer da Und alles so, buchungstechnisch geht ja alles online.

00:44:11: Das mache ich immer im Urlaub weiter in E-Mails, also Ankunftszeit und das ist ja wirklich mittlerweile so easy.

00:44:20: mit Handytablet kann man ja überall schaffen.

00:44:23: Klar vor Ort ist dann einfach Mama und Papa die müssen da sein.

00:44:29: Ich leg mein Urlaub natürlich so... Ich bespricht das mit meinen Mitarbeitern, in dem Fall mit meiner Eltern.

00:44:36: Passt es so, können wir da in Urlaub?

00:44:38: So ganz frei ist man natürlich nicht mehr wie immer im Geschäft ist, dass man sagt okay ich geh die erste drei Wochen bin ich einfach nicht da.

00:44:44: Das isch nicht.

00:44:44: Aber dafür habe ich auch wieder viel Freiheit.

00:44:48: wenn ich jetzt zum Beispiel was nicht die nächste drei Tage keinen Wechsel hab dann habe ich's eigentlich entspannt.

00:44:53: sag ich jetzt mal...ich bin dann immer vor Ort, gebe mir Ausflugstipps, bin da am Morgen vor allem immer Aber ich kann auch dann entspannen, aber nichts ist so tot.

00:45:04: Das heißt zum Beispiel für mich am Sonntag einfach Zimmaputze oder sowas.

00:45:08: Also das war mir bewusst.

00:45:10: So sind wir groß geworden.

00:45:11: Klar und meine Kinder machen es mit entweder kommen die ganze Familie mit und hilft oder sie geht reit in der Zeit oder sind im Garten und ich putze halt in.

00:45:20: derzeit also wieder eine Familie konstruktiv.

00:45:23: meines Geht auch nur, wenn man Partner hat im Hintergrund der das alles mitträgt.

00:45:29: Der dann sagt okay über Pfingste können wir nicht in Ola, weil da es einfach hausvoll ist.

00:45:34: Dann geht man halt irgendwann anders oder im Winter.

00:45:39: Das haben wir jetzt geplant.

00:45:42: Aber dann ist in dem Fall so wie sie sich jetzt anhört jetzt nicht dass du sagst, das ist jetzt eine große Einschränkung für dich, weil wie du ja meintest, ich meine es war vorher auch...

00:45:51: Genau.

00:45:52: Mir muss auch sagen, wir sind immer viel reise gewesen mein Mann und ich.

00:45:55: Wir haben eine Weltreise hinter uns, wir haben viele Länder schon bereist.

00:45:57: Wir waren halt immer lang und viel im Urlaub.

00:46:00: Vier Wochen Bali, vier Wochen Malaisia.

00:46:02: also das haben wir alles schon gesehen Neuseeland Australien egal wo, wir waren doch viele Kontinente in vielen Ländern.

00:46:08: deswegen ist es jetzt okay wenn man's einfach nicht mehr hat.

00:46:11: klar mit drei Kindern ist immer eine finanzielle Sache.

00:46:14: sowieso.

00:46:16: Ja, zum Beispiel im Pfingste waren wir dann einfach drei Tage mit dem Fahrrad unterwegs.

00:46:20: Die Donau entlangt und macht man solche Sachen.

00:46:23: Da war Mama und Papa auch wieder da.

00:46:25: oder jetzt am Wochenende waren wir in Italien.

00:46:29: Das geht dann schon mal drei Tage,

00:46:30: vier Tage.

00:46:32: Schön!

00:46:34: Jetzt fällt mir gerade noch ein Du hast vorhin gesagt dass ihr ja sehr viel auch ausgebucht seid und wir aber trotzdem es weiter attraktiv für die Gäste machen möchtest.

00:46:45: Und das Ganze auch voranbringen möchtet.

00:46:49: Wie sieht es dann aus, wenn ihr oftmals quasi schon ausgebuchzeit?

00:46:53: Ja, das tut mir immer wahnsinnig leid.

00:46:55: Aber jetzt zum Beispiel im August hätte ich können das ganze Hausklappzimmer belegen gefühlt.

00:47:04: Dann sag ich immer, früher Buch.

00:47:07: Wir haben jetzt schon unsere Stammgäste, die immer kommen und die buchen dann schon wirklich ein Jahr vorher und das ist wirklich

00:47:14: ... Aber dann ist jetzt so das was du vorhin gesagt hast da auch noch mehr Leute zu erreichen eher eben auf die Monate, die ruhiger sind.

00:47:23: oder dass ihr das irgendwann von den Kapazitäten her

00:47:27: ausbauen möchtet?

00:47:28: Mehr Kapazität möchte ich nicht ausbauten weil es muss sich alles Trage und auch zum Dialekt verschaffen können, keine Ahnung.

00:47:39: Genau, das muss ja auch noch alles bewerkstellig sein.

00:47:41: Wie du vorhin gesagt hast, mir handelt nicht nur das Haus, wir haben ein riesiges Grundstück ringsherum.

00:47:46: Und ich habe ja auch einen Privathaus mit großem Garten.

00:47:50: Also jetzt muss man auch alles noch verarbeiten können und mehr Kapazität möchte ich nicht.

00:47:56: Ich will einfach nur das Angebot ein bisschen erweitern Vielleicht noch frühere Buchungen reinkriege und nur längere Aufenthaltszeiten.

00:48:07: Das wäre so mein Wunsch, aber das passt sonst alles.

00:48:12: Dann habe ich jetzt noch eine Frage zum Schluss bei allem was du jetzt gesagt hast bleibt da?

00:48:19: Und wie viel Zeit bleibt da noch für dich?

00:48:21: also einfach du sein nicht Mama Nicht Unternehmerin Nicht Gastgeberin Nicht Ehefrau.

00:48:29: Ist dir das überhaupt aktiv wichtig?

00:48:31: oder ist es was, wo du sagst, dass das fehlt jetzt gar nicht so?

00:48:37: Ich nehme ja viel Zeit auch für mich.

00:48:39: So ist's nicht!

00:48:40: Also die Zeit ist halt dann anders zum Beispiel Frühstücke mit Freundinnen oder sowas.

00:48:47: und wie ich vorhin gesagt habe mein Sport ist mein Ausgleich und wenn ich Quasi gebe, das ist auch meine Auszeit und ich spiele noch Tennis

00:48:56: z.B.,

00:48:57: das ist eine Zeit für mich.

00:48:59: Und, ja.

00:49:00: Also das so wie ich es hab, ich find' es gut.

00:49:04: Sag mal, hat dein Tag mehr als wir uns erinnert?

00:49:06: Da kommt immer mehr dazu.

00:49:10: Ja, aber ich find's wirklich so schön irgendwie ... Wie...ja!

00:49:16: Wie das einfach bei dir alles ineinander greift und einfach so natürlich läuft.

00:49:23: Wahnsinnig inspirierend.

00:49:26: Dann wäre ich tatsächlich durch mit meinen Fragen.

00:49:30: Ich danke dir, dass du bei all diesem Aufgewod dir die Zeit genommen hast und was ich für mich auf jeden Fall mitnehmen ist die Leichtigkeit tatsächlich.

00:49:40: Die haben euch sehr inspiriert und ich denke das ist auch sehr inspirierend für alle sein wird.

00:49:44: dies hören und vielen Dank für deine Worte!

00:49:47: Vielen

00:49:47: Dank!

00:49:49: Ansonsten hören wir uns in der nächsten Folge und bis dann.

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