#22 Was du von den Big Brands lernen kannst

Shownotes

Warum stehen Menschen für ein neues iPhone tagelang Schlange? Warum kannst du den neuesten, limitierten Porsche nicht einfach mit einem Koffer voller Bargeld kaufen, sondern musst dir den Zugang erst durch jahrelange Loyalität verdienen? Und wie schafft es ein Familienunternehmen aus dem Schwarzwald (Schneider Schreibgeräte), einen vermeintlich austauschbaren Cent-Artikel wie einen Kugelschreiber über eine tiefe Vision emotional aufzuladen?

In dieser Solo-Folge werfen wir einen Blick auf die Big Player der Marken und klären genau diese Fragen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Anhören. Eure Madlena

FOLLOW THE VISION.


Ihr habt Fragen, wärt gerne selbst mal Gast oder habt Lust auf ein gemeinsames Projekt? Dann freue ich mich auf eure E-Mail an: hey@madmt.de

Meine Website: www.madmt.de Folgt mir gerne auch auf Instagram: @madmt.by.madlena

Host, Redaktion und Postproduktion: Madlena Tesic Impressum: https://madmt.de/impressum/

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00:00:00: Ja, aber man muss ja direkt sehen was wir machen.

00:00:03: Stimmt nicht!

00:00:21: Hallo und schön dass ihr eingeschaltet habt.

00:00:23: Heute soll es um was gehen, was sehr wichtig ist bei Markenaufbau und zwar sich auch mal diejenigen anschauen, die's schon gut gemacht haben.

00:00:32: Heißt wir gucken heute auf die richtig großen Marken, auf die Big Player und schauen, was wir von ihnen lernen können und was sie gemacht haben, um da zu landen wo sie heute sind?

00:00:43: Weil klar das spielt mit Sicherheit immer auch ein bisschen Glück mit rein aber im Endeffekt können wir uns bei denjenigen, die es schon gut Und weil ich versuchen will, in die Folge so viel Mehrwert wie möglich zu packen, springen wir jetzt auch direkt rein.

00:00:58: Der erste Punkt ist Dein Logo ist kein Bipackzettel.

00:01:02: Ich weiß nicht wer das mal angefangen hat oder wer dieses diesen Mythos in die Welt gesetzt hat, dass das Logo unbedingt zeigen muss was man macht.

00:01:12: Ich will damit auch gar nicht sagen, dass jedes Logo was zeigt was man Macht.

00:01:17: also wenn man im Logo direkt erkennt okay das ist zum Beispiel ein Weingut, dass es dann schlecht ist.

00:01:23: aber ich habe wirklich Kunden die kommen mit dieser Erwartungshaltung und sagen ja aber man musste ja direkt sehen was wir machen stimmt nicht Eben, wie gesagt dein Logo ist kein Byparkzettel.

00:01:35: Und um das zu verdeutlichen denkt mal an all die Fotografen, die eine Linse in ihrem Logo haben!

00:01:41: Also wenn man jetzt wirklich mal einfach Fotograf googelt dann wird man hunderte Tausende von Fotographen sehen, die alle im Endeffekt gleich aussehen weil sie irgendwie so ne Linse oder so ein Play Button oder irgendwas in ihrem logo haben.

00:01:55: und natürlich Man sieht gleich, es geht um Fotografen.

00:01:59: Man weiß gleich was die machen.

00:02:01: aber im Endeffekt wenn ich das Gefühl habe ich muss in meinem Logo zeigen was ich mache dann zeigt es auch immer ein bisschen dass sich kein Vertrauen in meine eigene Positionierung hat.

00:02:11: heißt wenn der Fotograf jetzt eine Linse in seinem Logo braucht weil er das Gefühl hat dass er sonst nicht sichtbar ist hat er Angst dass sein Name allein nicht reicht und traut seine eigenen Positionierungen nicht.

00:02:23: Auf der anderen Seite, den Abstraktis oder ein sehr reduziertes Logo strahlt natürlich dann auch irgendwo eine gewisse Sicherheit aus und hat auch dem psychologischen Effekt dass man das Gefühl hat okay da jene gefertraut darauf dass wenn ich seine Namen höre ich genau weiß wofür steht und was er macht.

00:02:40: Und wenn wir jetzt halt eben den Blick auf die erfolgreichen Marken werfen dann ist es ja auch so dass Nike keinen Schuh im Logo hat und Apple ja auch keine angebissenen Äpfel verkauft.

00:02:51: also Auch hier wieder, man kann nicht alles immer auf jeden anwenden.

00:02:55: und ich möchte eben auch gar nicht sagen dass es schlecht ist wenn das Logo zeigt was man macht aber es ist definitiv kein Muss.

00:03:03: Nächster Punkt den wir uns bei den richtig großen Brands abschauen können sie verkaufen keine Produkte oder Dienstleistungen sondern sie verkaufene Identität.

00:03:11: oder ein Gefühl heißt wenn du deine Dienstleistung oder dein Produkt nur über die Features verkaufst dann machst du dich halt extrem vergleichbar.

00:03:21: Und gerade Premiumkunden investieren eben in das Gefühl und die Identität, die sie erlangen wenn Sie mit ihr zusammenarbeiten.

00:03:30: Heißt, sie kaufen nicht einfachen Produkt sondern sie investieren in eine Transformation.

00:03:35: Heisst ich hebe mich extrem von den anderen ab, wenn ich diese Transformation kommuniziere!

00:03:42: Heißt Ich sag nicht ich mach schöne Logos und tolle Farbpaletten Sondern ich sage ich mache aus deinem Unternehmen ne Marke.

00:03:49: Ich sorg dafür, dass der Kunde dir vertraut bevor er deine Leistungen in Anspruch genommen hat.

00:03:54: Ich sorge dafür das dein Außenauftritt nicht deinen Wachstum bremst.

00:03:58: oder ich sorg dazu, dass wenn du gerade bei einem richtig guten Kunden gepitscht hast, dass du dann nicht ins Schweiß ausbrichst oder dich shames, wenn ihr deine Visitenkarte oder deine Webseite sehen will und der Punkt ist eben einfach ein Riesenunterschied Verkaufe ich Features und Eigenschaften, die ganz viele verkaufen.

00:04:18: Und die mich einfach vergleichbar machen oder kommuniziere und verkaufe ich eine Transformation und einen Unterschied den ich beim Kunden auslöse ein Identitätsschiff, ein Status der sich ändert, ein Problem das sich lösen.

00:04:34: Das ist wirklich ein ganz wichtiger Punkt, den ihr euch merken solltet.

00:04:38: Das nächste was wir von den richtig großen Brands lernen können, nicht das Was zählt sondern das Warum.

00:04:44: Ähnlich wie beim Punkt davor aber hier geht es mir jetzt viel mehr noch um die Vision.

00:04:49: Ich bin mir sicher dass jeder von euch schon mal einen Schneiderkugelschreiber oder ein Schneider Bleistift in der Hand hatte, heißt jeder kennt die Marke Schneiderschreibgeräte.

00:05:00: Was viele vielleicht nicht wissen, die sitzen in Trennenbronn bei Schrammberg, heißt sie sind hier regional ansässig und die haben es geschafft eine Riesenmarke aufzubauen, die international bekannt ist und zwar damit wofür sie stehen weil wenn ich bei Schneider kauf dann kaufe Produkte, die für Qualität und Nachhaltigkeit für Werte stehen.

00:05:25: Und Schneider hat damals mit dieser Vision gegründet und diese Vision hat sie auch weit gebracht.

00:05:31: Und irgendwann waren Sie an dem Punkt wo Sie überlegen konnten lagern wir jetzt nach Fernost aus?

00:05:36: machen wir jetzt die Produktion Billinger weil wird es einfach in China zum Beispiel produzieren lassen?

00:05:41: oder bleiben wir bei unserer Vision und unseren Werten und schauen dass wir genau dafür bekannt werden Und Sie haben sich dafür entschieden, nicht einfach Ihrem Profit durch billige Produktionen zu maximieren sondern Ihren Werten und Ihrer Vision treu zu bleiben.

00:05:59: Und genau deswegen sind sie jetzt heute so erfolgreich weil sie einfach genau dafür stehen und weil sie genau dafür auch bekannt sind!

00:06:07: Und es ist wirklich was, was ich bei vielen eigentlich guten Firmen und Marken beobachte.

00:06:13: Dass die relativ erfolgreich werden weil sie für etwas stehen.

00:06:16: Weil die sagen wir machen das aus einer Leidenschaft heraus oder wir produzieren von Hand.

00:06:22: Das findet Anklang!

00:06:24: Weil es gibt super viele billig Produkte Es gibt superviele Marken und es gibt einen Markt gute Qualität für Werte, für Visionen und die Leute wollen das.

00:06:35: Nicht alle aber die wollen wir auch nicht ansprechen.

00:06:38: Aber es gibt Leute, die das wollen!

00:06:40: Und dann kommt der Punkt an dem vielleicht auch so ein bisschen die Gier einsetzt oder man immer höher schneller weiter will und dann Abstriche gemacht werden um zu wachsen oder den Profiten zu maximieren.

00:06:55: Das ist der Punkt, wo viele ihre Werte verkaufen.

00:06:59: Wo viele dann auf einmal doch irgendwie was machen, was eigentlich gar nicht so für die Marke steht, was gar nicht der Vision entspricht.

00:07:06: und die Leute merken das!

00:07:08: glaubt mir, sie merken es.

00:07:11: Und man wird dadurch ganz viele Leute verlieren weil die genau deswegen bei dir gekauft haben... Weil du genau deswegen, weil dir die Dienstleistungen Anspruch genommen haben.

00:07:20: Weil's denen einfach um deine Haltung und um die Werte ging!

00:07:24: Und wenn man halt merkt okay derjenige will jetzt einfach nur noch mehr Gewinn machen, noch mehr Umsatz und er schmeißt all seine Werte über Bord dann kommt das beim Endverbraucher meistens ganz arg schlecht an.

00:07:37: Deswegen Bleib bei eurer Vision, follow the vision und erhaltet euch an eure Werte.

00:07:44: Und glaub mir es wird euch weiterbringen als alles mitzumachen was einfach nur für Reichweite oder für maximalen Gewinn sorgt.

00:07:51: natürlich muss dahinter auch ein System stehen.

00:07:54: Natürlich muss das Profitabel sein aber das sollte niemals auf Kosten eurer Werte oder Eurer Vision gehen.

00:08:01: ganz wichtig Nächster Punkt, den wir vor allem bei Apple beobachten und auch daraus lernen können.

00:08:07: Die Besessenheit von der Micro Experience heißt Apple hat ein extra Unboxing Room wo die Designer und Ingenieure die Verpackung testen, wie sie sich verhält beim Öffnen.

00:08:22: Und es haben die so lange getestet bis sie den perfekten Widerstand hatten.

00:08:26: heißt Wie lange brauche ich um diesen Karton zu öffnen?

00:08:29: Den Deckel zu heben?

00:08:30: Die haben dieses Geräusch bewertet dieser kleine Luftzug und dieses luxuriöse Schlürfen was es dabei gibt.

00:08:37: und genau darauf haben die den Fokus gesetzt weil Ich habe dieses Produkt gekauft für eine Menge Geld und ich pack das aus und Es fühlt sich alles total wertig an.

00:08:47: Heißt, dieser Effekt und dieses Gefühl was ich jetzt in dem Moment habe von Qualität oder Luxus überträgt sich sofort dann auch auf das Produkt wenn ich es in der Hand halte.

00:09:00: Und das ist der Unterschied!

00:09:01: Und das Wichtige daran – Qualitätsmerkmale zeigen sich daran wo die Konkurrenz spart.

00:09:09: Heißt, wenn euer Konkurrent an der Verpackung spart dann macht er eine besonders gute Verpacking.

00:09:15: Wenn der Konkurrenz nach Rechnungsstellung einfach verschwindet quasi sich nie wieder meldet, dann schickt ihr halt vielleicht noch ein kleines Präsent.

00:09:22: Danke für den tollen Auftrag oder die wertvolle Zusammenarbeit!

00:09:32: Und das sind so Kleinigkeiten, wo alle denken ach komm der Flyer landet eh im Müll.

00:09:38: oder ja nach Rechnungsstellung haben wir alles eingetütet.

00:09:42: und es sind dann die kleinen Unterschiede.

00:09:43: Die bei den Leuten aber hängen bleiben und die dafür sorgen wie ihr abgespeichert werdet wo ihr euch abhebt und wo jemand sagt hey die Erfahrung war dort deutlich besser.

00:09:55: also merkt euch Fokus auch auf die kleinen Dinge und die richtig gut machen vor allem wenn es die Konkurrenz nicht tut.

00:10:02: Nächster Punkt, regide Konsistenz statt Abwechslungssucht.

00:10:07: Like sagt seit den Ninzehn-Achtzigern just do it und Apple ist seit Jahrzehnten bei seinem minimalistischen Design geblieben weil sie genau wissen erst wenn's den Gründer fast schon aus der Nase raus hängt wenn Sie das nicht mehr sehen können.

00:10:22: erst dann brennt sich in die Köpfe von den Leuten ein.

00:10:25: Und es gibt so ein Phänomen, gerade bei den kreativen Leuten oder bei den Machern.

00:10:31: Dass die wie so ein kreatives ADHS haben und sich schnell langweilen.

00:10:36: Nach einem halben Jahr denken sie irgendwie langweil mich das Design oder das und das.

00:10:43: Dann muss man immer was Neues machen!

00:10:45: Aber das sorgt zum einen für Unruhe und es wirkt unsicher.

00:10:50: Es wirkt, als wärt ihr euch eure eigenen Positionierungen eurer eigenen Wahrnehmung nicht sichern und als hättet ihr das Gefühl dass ihr nicht relevant genug seid.

00:10:58: heißt einmal richtig gut aufsetzen und dann dabei bleiben die Finger davon lassen immer wieder das gleiche weil erst wenn ihr denkt ich kann's nicht mehr hören Dann ist es bei den Leuten angekommen und dann fängt's vielleicht auch langsam an, sich einzubrennen und hängen zu bleiben.

00:11:17: Es ist hart aber glaubt mir, es funktioniert!

00:11:20: Der nächste Punkt – Mut zur Antagonisierung Weil wer für alle da ist, ist für keinen da.

00:11:27: Wir sehen´s auch hier wieder.

00:11:28: Es ist halt auch eine sehr starke Marke, egal ob man sie gut findet oder nicht.

00:11:32: Sie haben sehr viel richtig gemacht bei Apple.

00:11:35: Apple hat ein System geschaffen wo die sagen okay du brauchst unsere Kabel wenn du dich ordentlich connecten willst brauchst du alle unsere Produkte was extrem viele Leute extrem nervt.

00:11:46: aber die richtigen Die finden es halt richtig genial.

00:11:49: Weil die haben zu Hause ihr eigenes System, alles funktioniert super easy sie können sich Dateien airdroppen und genau da ist der Punkt man muss sich auch mal trauen um die richtigen Leute zu erreichen.

00:12:01: die Falschen auszuschließen heißt wenn ich jetzt halt eine Webseite habe die so glatt gebügelt ist dass sie auf der einen Seite die High End Kunden anspricht und auf der anderen Seite aber auch die Schnäppchenjäger dann mache ich was falsch weil dann spreche ich alle an und erreich quasi gar niemanden.

00:12:18: Deswegen ganz wichtig, deine Sprache, dein Design, deinen Auftreten dürfen bestimmte Menschen abschrecken, um bei den richtigen halt so richtig rein zu hauen.

00:12:30: Und das ist ganz wichtig!

00:12:32: Ich verstehe es komplett.

00:12:33: gerade wenn man am Anfang steht oder auch mal schwierige Zeiten sind dann möchte man nicht riskieren irgendwie anzuecken.

00:12:41: Man möchte vielleicht Aufträge sichern oder so.

00:12:44: aber glaub mir um die Richtigen wirklich anzusprechen und mit denen ihr auch zusammenarbeiten wollt müsst ihr diejenigen die euch nur Nerven und Zeit- und Energiekosten halt auch mal abschrecken.

00:12:57: gehört dazu und bringt euch weiter.

00:12:59: Der nächste Punkt erschafft einen gemeinsamen Feind, den Common Enemy.

00:13:05: Und vielleicht habt ihr schon mal Reels gesehen wo es darum geht dass der gemeinsame Feind von allen Selbstständigen zum Beispiel Nine to Five ist.

00:13:13: also es gibt ganz viele Reels die eben so drauf darauf abzielen, eben zu sagen so ich habe mich selbstständig gemacht damit mir niemand sagen kann dass sich dreißig Minuten Pause nur machen kann.

00:13:24: Jetzt mache ich gar keine Pause mehr.

00:13:26: und diese Reals finden so Anklang weil alle diesen gleichen Feind haben nämlich dieses nine to five die Autorität die starren Arbeitszeiten.

00:13:36: man hat einfach so eine Verbindung weil man die gleichen Sachen kacke findet sage ich jetzt mal Und es könnt ihr nämlich auch mega gut für euch und eure Positionierung nutzen.

00:13:47: Weil ich zum Beispiel habe einen sehr hohen Anspruch an meine Arbeit, und ich weiß dass sich eine sehr gute Qualität liefert.

00:13:53: Heißt Ich möchte nicht mit Menschen zusammenarbeiten die sagen ja mach einfach kurz und ist egal wie's aussieht oder ist egal obs gut wird oder die eben auch nicht bereit sind für sehr gute qualität entsprechend zu zahlen weil sie kosten mich einfach nur nerven die kosten mich zeit heißt, mich würde das überhaupt nicht erfüllen im Projekt umzusetzen wo ich weiß okay kostet jetzt nichts oder halt kaum.

00:14:19: was aber muss jetzt auch nicht gut werden.

00:14:21: Da wäre ich raus!

00:14:22: Also wenn ich es mache dann mach ich's richtig und dann mach' ichs richtig gut Und ich weiß dass meine Kunden genauso denken, dass die auch einen richtig hohen Anspruch haben, dass sie Premium leisten und dass die dementsprechend natürlich auch Premium-Kunden haben heißt unser common enemy, also unser gemeinsamer Feind sind eben diese Schnäppchenjäger.

00:14:43: Die an jeder Qualität sparen möchten Hauptsache wenig Zahlen aber viel bekommen.

00:14:48: und wenn ich das natürlich auch in meiner Positionierung nutze dann ziehe ich natürlich auch die richtigen Menschen an weil sie wissen okay Das wollen wir nicht.

00:14:58: Da sind wir uns einig, da sind wir auf einer Wellenlänge.

00:15:01: Da haben wir irgendwie eine Verbindung einfach weil wir die gleichen Sachen total nervig finden und dann kann ich diesen gemeinsamen Feind einfach nutzen um die richtigen Leute anzusprechen.

00:15:13: Der nächste Punkt ist Die Verknappung Werden.

00:15:16: viele kennen also man sieht es ja ganz oft Wenn zum Beispiel ein Sail ist, sind nur noch so und so viele Teile verfügbar oder das Sail läuft nur noch zwei Tage und zwölf Stunden und vierundzwanzig Minuten.

00:15:29: Aber bei denen die es richtig gut machen, sind zum Beispiel Porsche mit seiner GT-Reihe Also die Sondermodelle, die man nur bekommt wenn man schon eine bestimmte Historie bei Porsche hat.

00:15:41: Wenn man der Marke gegenüber schon lange sehr loyal ist.

00:15:45: also da kann ich nicht einfach reinlaufen und sagen Ich habe hier im Batzen voll Geld!

00:15:49: Ich möchte euer Porsche kaufen sondern das ist wirklich nur für ausgewählte Kunden, die wirklich die Marke kennen, die die Marcke wertschätzen, die schon lange Porsche fahren Am besten das Ganze noch checkhaft gepflegt und einen tollen Service immer machen.

00:16:08: Und wo die einfach wissen, okay dieser Mensch kauft diesen Porsche nicht?

00:16:12: Einfach um damit zu prallen oder den einfach wieder zu verkaufen sondern dieser Mensch weiß was da drin steckt der möchte dieses Auto weil er den Wert kennt und weil er ein Liebhaber ist.

00:16:26: und nur diese Menschen haben Zugang.

00:16:29: Ähnliches Prinzip bei den Birkenbags von Hermès, also die Handtaschen.

00:16:33: Da kannst du auch nicht einfach in den Laden spazieren da brauchst du einen Termin und auch denen bekommt nicht jeder und auch die Tasche bekommt nicht Jeder.

00:16:42: heißt man muss einfach bestimmte Voraussetzungen erfüllen um überhaupt Zugang zu erhalten was natürlich das Produkt so viel wertvoller macht weil es einfach nicht für jeden ist.

00:16:55: Es hat nicht jeder Zugang.

00:16:57: Genauso mit diesen Member-Bereichen bei Marken heißt, es gibt bestimmte Produkte die sind nur den Membern vorbehalten und die müssen zum Beispiel auch dreimal bestellt haben schon.

00:17:08: Und erst dann bekommt man diesen Zugang und erst dann kommt man auch den Zugang zu bestimmten Limited Editions oder so.

00:17:15: aber du musst einfach quasi der Marke schon ein bisschen treu sein um dann Zugangzukriegen und es gibt dir natürlich auch das Gefühl irgendwie Teil davon zu sein was Besonderes zu sein, weil du hast einen Zugang den anderen nicht haben.

00:17:31: Und das ist einfach auch so ein psychologischer Faktor, den gerade die teuren Rans natürlich sehr klug einsetzen und wo wir ja auch ein bisschen etwas davon lernen können.

00:17:43: Der nächste Punkt – Die richtig großen Marken, die erschaffen eine Community und die sorgen dafür dass ihre Kunden das Gefühl haben Teil von was großem zu sein.

00:17:55: Teil von der Bewegung.

00:17:56: Es würde niemand auf die Idee kommen, sich ein Waschmittel-Logo auf den Oberarm zu tätowieren.

00:18:03: Aber wie viele Menschen gibt es den Harley Davidson Logo haben?

00:18:07: Und warum ist das so?

00:18:08: Weil Harley Davidson nicht einfach eine Motorradmarke ist sondern weil das Logo und die Marke einfach ein Symbol für Freiheit, Rebellion oder Gemeinschaft sind.

00:18:20: Genau das ist der Unterschied!

00:18:22: Vielleicht habt ihr die Bewegung mitbekommen von den ganzen Läufern, erfasst deine Route und dann kann man das aus der Erbrauchsteilen.

00:18:42: Das ist so eine Grafik, die zeigt bis du einen Rundweg gelaufen war es so eine Strecke.

00:18:47: also die zeigt dann die tatsächliche Route Die zeigt wie welche Distanz du gelaufen bist, welche Pace du hattest, welche Höhenmeter du überwunden hast.

00:18:56: Und dann hat es halt angefangen dass es so Reels gab die halt viral gegangen sind weil die ihr Handy in einem Kühlregal zum Beispiel gestellt haben, was rausgenommen haben.

00:19:09: Also die haben sich dann dabei gefilmt, die Tür wieder zugemacht und dann hat es diese Route eingeblendet.

00:19:15: So extrem schlauer Move von Strava weil alle haben natürlich umsonst Werbung gemacht für die App.

00:19:24: Und was sie dabei gemacht haben ist Sie haben dieses Via-Gefühlen und diese Community kreiert Weil die Leute das Gefühl hatten ok ich gehe jetzt laufen Ich erfasse meine Route und ich kann das nachher teilen.

00:19:37: Und die Leute sehen, ich bin gelaufen, ich war fleißig.

00:19:41: Die Leute sehen auch

00:19:43: bzw.,

00:19:44: ich habe das Gefühl, dass ich Teil von dieser Community bin.

00:19:48: Ich bin jetzt nicht einfach laufen gegangen sondern ich bin jetzt Läufer!

00:19:53: Das ist wirklich ein sehr schlauer Einfall gewesen eben von Strava Weil sie einfach dieses Wir-Gefühl und diese Community und dieses Gefühl von was größerem erschaffen haben.

00:20:07: Und das ist eben mein letzter Punkt, den ihr euch für heute mitnehmen könnt, was wir von den wirklich großen Playern von den Big Brands lernen können!

00:20:16: Ich hoffe es war wieder ein bisschen mehr wert für euch dabei.

00:20:19: Schreibt gerne in die Kommentare, was für euch die krasseste Erkenntnis war oder wo ihr das Gefühl habt.

00:20:25: da könnt ihr wirklich etwas mitnehmen und für euch ändern?

00:20:28: Ansonsten hören wir uns in der nächsten Folge und bis dann!

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